mit Servolenkung leichter Auto lenken

Die Servolenkung unterstützt den Fahrer beim Lenken eines Fahrzeugs, indem sie per Pumpe oder Motor die Kraft des Lenkrades verstärkt. Dabei wird Servolenkung Öl von einem Behälter in einen anderen gepresst und damit der Widerstand vermindert. Der Fahrer kann dadurch ohne großen Kraftaufwand das Lenkrad einschlagen. Verliert die Servolenkung Öl, macht sich das durch Geräusche und einen stärkeren Kraftaufwand beim Lenken bemerkbar. Anstatt nun nur Öl nachzufüllen, kann man auch die Gelegenheit nutzen und das Öl gleich auswechseln.

Einen Ölwechsel sollte man nicht vor der Haustür machen, denn Öl könnte in den Boden dringen und das Grundwasser verschmutzen. Wer trotzdem selbst den Ölwechsel vornehmen möchte, sollte für eine großzügige Auffangwanne zum Unterstellen sorgen. Zum Ölwechsel bei der Servolenkung wird das alte Öl über die Ablassschraube in einen Auffangbehälter geleitet. Dabei sollte das Lenkrad ohne Motorunterstützung nach links und rechts bewegt werden, um das gesamte Öl aus den Behältern ablassen zu können. Anschließend wird neues Öl nachgefüllt und wieder in alle Behälter verteilt. Dazu wird das System entlüftet, indem der Motor angelassen wird und man im Stand das Lenkrad wieder in beide Richtungen voll einschlägt, bis die Anzeige für das Servolenkung Öl wieder auf Maximum im Kaltzustand steht.

Die Werkstatt übernimmt nicht nur den Ölwechsel und entsorgt das Altöl umweltgerecht, sie kann meist auch bei hochwertigem Öl günstigere Preise für den Liter bieten, da sie eine größere Menge abnehmen kann. Bei Gebrauchtfahrzeugen sollte der Ölstand der Servolenkung gelegentlich überprüft werden. Im Rahmen einer Fahrzeug-Inspektion kann das alte Öl mit seinen Schmutzpartikeln aus dem Kreislauf genommen und durch neues ersetzt werden.